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Weniger Bewegung.Nein, nein – das heißt nicht,
dass ich plötzlich unsportlich geworden wäre. Nach wie vor fröne ich meinen
Hobbies Wandern (im Winter meistens mit Schneeschuhen, Touren- oder Langlaufski
unter den Füßen), Rad fahren, Schwimmen und Volleyball. Sogar mehr als früher,
denn seit gut einem Jahr arbeite ich nur noch 80% und habe mehr Zeit für sowas.
Auch für Spieleabende (z.B. Doppelkopf), Kochen, Feten und Kultur (Kleinkunst,
Performances, Ausstellungen) bin ich eher mehr denn weniger zu haben. Und wenn es
sich gerade aufdrängt, mache ich auch schon mal was mit den Grünen; wenn ich
schon nicht abstimmen darf, kann ich
vielleicht wenigstens andere dazu animieren. Lediglich bleibe ich immer
häufiger im Zugerland, statt durch die halbe Schweiz zu reisen. So werde ich
meinem Motto "Live Life in the Fast Train" – zumindest in physischer Hinsicht
– ein wenig untreu. Auch beruflich bleibe ich sesshaft. Seit über 5 Jahren bin nun schon für Landis+Gyr
in Zug tätig.
Dort bin ich Kursleiter für
Elektrotechnik-Schulungen und unterrichte vor allem, wie
Stromzähler funktionieren. Die bestehen aber nicht nur aus einer
Drehscheibe und ein paar Zahlenrädchen (wie vor 50 Jahren
oder bei uns im Keller), sondern sind mit Modem, Netzwerk und komplexer
Software ausgestattet. Ich bringe also Kunden und Mitarbeitern
bei, wie solche Energiedatenerfassungssysteme
funktionieren. Dies ist
eine wohl ungewöhnliche, aber sicher nicht unpassende
Aufgabe für einen 44-jährigen Wirtschaftsingenieur
Elektrotechnik.
Die wohl wichtigsten Quellen für Lebensweisheit sind meiner
Meinung nach Loriot
sowie Calvin & Hobbes. |